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Über uns
15.05.2024

Unser Gründer :
Von Anfang an besser sein

Wir werden oft gefragt, was der Name Gerola eigentlich bedeutet. Er setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen unserer Gründer Georg und Rosalinde Opinc sowie dem Namen unserer Heimatgemeinde Langenegg: Ge-Ro-La. Bei seinem Besuch unseres Betriebs hat uns Georg erzählt, wie es überhaupt dazu kam, dass er gemeinsam mit seiner Frau eine so erfolgreiche Metallfertigung im Bregenzerwald gründete und was er sich für die Zukunft von Gerola Metalltechnik wünscht.

Gerola: Georg, wie kam es, dass du gemeinsam mit deiner Frau Rosalinde vor 25 Jahren die Gerola Metalltechnik in Langenegg gegründet hast?  

Georg: Rosalinde und ich haben damals schon ein Unternehmen in Süddeutschland im Vertrieb und in Industrievertretungen geführt. Doch mein Bestreben war immer, eine eigene Produktion aufzubauen. Davon hatte ich schon als kleiner Junge geträumt. Durch die Empfehlung eines Kunden kam ich zur Wirtschaftsförderung Vorarlberg, deren damaliger Leiter Walter Egli mir einen Kontakt zur Gemeinde Langenegg vermittelte. Der dortige Bürgermeister Peter Nußbaumer brachte mich wiederum mit Josef Steurer zusammen.

Dieser junge Fachmann im Zerspanen zeigte sich sehr interessiert am Aufbau eines Produktionsstandortes und kam zu uns nach Deutschland, um sich in der Fertigung weiterzubilden. In dieser Zeit hat er uns sehr durch sein enormes Können und die Fähigkeit, sich in neue Fertigungsbereiche einzuarbeiten, beeindruckt. Jeden Morgen um sieben Uhr stand er pünktlich im Betrieb, obwohl er zweimal pro Woche nach Hause in den Bregenzerwald fuhr.

Josef war es dann auch, der mich davon überzeugte, in Langenegg zu bauen, um die Gerola Metalltechnik anzusiedeln. Nach einem Jahr schrieben wir bereits schwarze Zahlen. Doch das wichtigste war: Alles, was verdient wurde, haben wir auch wieder reinvestiert. Dadurch konnten wir den noch jungen Betrieb mit den neuesten Maschinen modern ausstatten. Hier kamen mir wiederum Josefs Kenntnisse zugute, denn er beherrschte die Technik und konnte mich bei den Investitionen gut beraten.

Gerola: Du hast jetzt schon sehr vom Josef geschwärmt. Wofür bist du deiner Frau Rosalinde dankbar?

Georg: Sie hat mich bei den Finanzen und in der Personalführung sehr unterstützt. In beiden Bereichen war sie erfahren und bildete auch den perfekten Ausgleich zu mir. So ergab sich eine sehr erfolgreiche Aufteilung bei Gerola: Ich war im Außendienst bei den Kunden, Josef löste die technischen Fragen und Rosalinde kümmerte sich ums Rechnungswesen, die Buchhaltung und unser Gerola-Team.

Gerola: Wo lagen für dich die größten Herausforderungen beim Start der Gerola Metalltechnik?

Georg: Mit meinen rund 30 Jahren Markterfahrung war mir klar, dass Gerola nur erfolgreich sein würde, wenn wir immer besser sein könnten als andere. Nachdem wir unseren Standort in Langenegg aufgebaut hatten, suchten wir daher Herausforderungen mit neuen technischen Produkten und erweiterten unseren Kundenkreis. Wir waren damals schon technisch so innovativ, dass wir uns auch immer etwas haben einfallen lassen, was mit besonderen Einrichtungen bei den Maschinen verbunden war. Das bedeutete jedoch auch, dass wir kurzfristig sehr vielseitig werden mussten. Schon nach zehn Jahren haben wir bei Gerola eintausend verschiedene Teile produziert, was eine enorme Herausforderung bedeutet.

Gerola: Warum war die Gerola Metalltechnik schon von Beginn an so erfolgreich?

Georg: Wir konnten zum Beispiel extrem in der technischen Beratung punkten. Josef brachte sein technisches Wissen und seine guten Ideen ein, während ich meine Marktkenntnisse ins Spiel bringen konnte. So haben wir uns auch bei neuen Kunden einen positiven Status geschaffen und saßen bei Neuentwicklungen gleich mit am Tisch. Dabei profitierten wir auch vom Fachwissen unserer Kunden, die uns sehr unterstützt haben. So konnten wir zum Beispiel in der Oberflächenbehandlung von Anfang an in die optimalen Einrichtungen und Schleifmittel investieren. Wir haben uns also immer den Aufgaben gestellt und diese ohne Lernverluste umgesetzt. Ein Kunde aus der Automobilzulieferung besichtigte einmal die Gerola und sagte anschließend, er habe noch nie einen so kleinen Betrieb mit einer solchen Fertigungstiefe erlebt.

Gerola: Was wünscht du dir für die Zukunft der Gerola Metalltechnik?

Georg: Ganz einfach: weiter so. Die Entscheidung Gerola Metalltechnik in die Hände von Josef und Fredy zu legen, hat mich keine Stunde gereut. Die beiden haben noch einmal eine gute Steigerung hinbekommen und spannende Neuerungen ermöglicht. Ich wünsche beiden weiterhin viel Erfolg beim Ausbau ihrer Kundenstruktur, den Produkten und den Mitarbeitenden. Natürlich wünsche ich ihnen auch für die Zukunft, dass sie wegweisende Entscheidungen treffen. Dann hat die Gerola Metalltechnik auch noch in vielen Jahren ein gutes Bestehen.